Systems Engineering im Überblick

Einleitung

Moderne technische Produkte sind heutzutage geprägt durch die immer tiefgreifendere Integration der verschiedenen Disziplinen wie Mechanik, Elektronik, Software. Wir sprechen heute davon, dass mechatronische oder gar intelligente Systeme entwickelt werden. Diese zunehmende Integration bedingt eine Vielzahl von Abhängigkeiten innerhalb eines zu entwickelnden Systems. Die Entwicklung solcher komplexen mechatronischen Systeme ist Ziel des Systems Engineering.

Dabei geht es beim Systems Engineering im Kern darum:

  • die Kommunikation und Kooperation zwischen den Entwicklungsbeteiligten zu verbessern
  • ein einheitliches Aufgaben- und Systemverständnis aller Beteiligten zu erreichen sowie
  • disziplinübergreifende Entwicklungsaufgaben erkennen und lösen

Das Model-Based Systems Engineering setzt für die Umsetzung dieser Nutzenpotentiale auf die modellbasierte Beschreibung des Systems. Das Systemmodell beschreibt Anforderungen, Funktionen und Lösungselemente des zu entwickelnden Systems. Diese Informationen liegen verknüpft vor und können bspw. für Risiko- und Auswirkungsanalysen genutzt werden.

Definition

Systems Engineering ist……

„Ein interdisziplinärer Ansatz und ein Mittel, die Verwirklichung erfolgreicher Systeme zu ermöglichen. Der Ansatz zielt darauf, Kundenbedürfnisse und die notwendige Funktionalität früh im Entwicklungsprozess zu definieren, die Anforderungen zu dokumentieren und dann unter Berücksichtigung des Problems in seiner Gesamtheit mit dem Systementwurf und der Abstimmung mit dem Kunden fortzufahren. Systems Engineering betrachtet sowohl die wirtschaftlichen als auch die technischen Bedürfnisse des Kunden, mit dem Ziel, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen, das den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.“ (INCOSE)

 

Historie

Systems Engineering Männchen

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Sie möchten Ihre Produktentwicklung vom Kundenauftrag bis zum Start der Produktion gänzlich neugestalten? Sie möchten mehr Transparenz im Projekt? Mehr Kommunikation? Dann stellen Sie sich bitte von Kopf bis Fuß auf Systems Engineering ein. Plakativ und gut verständlich hat dies Herr Professor Haberfellner mit seinem SE-Männchen visualisiert.

  1. Im Kopf beginnt bei jedem von uns die Reise.
    Die SE-Philosophie gliedert sich in das Systemdenken und die wichtigsten Vorgehensweisen im Systems Engineering.
  2. Die Füße geben uns den festen Stand.
    Hier sind die Werkzeuge der Systemgestaltung und des Projektmanagements verankert.
  3. Der Rumpf ist das Verbindungselement.
    Durch das Zusammenspiel von Kopf und Füßen wird das Projekt strukturiert durchlaufen; hier wird eine Idee in eine Lösung bzw. Produkt überführt. Der Kopf gibt die Richtung vor, die Füße tragen uns zum Ziel – und in der Mitte steht der Entwicklungsprozess.
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3 Männer stehen Hände haltend vor SE-Männchen