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iQUAVIS

iquavis 4.0 mbse software update

iQUAVIS 4.0 – unser MBSE Software-Update

iQUAVIS 4.0 ist da! Wir freuen uns, Ihnen das neueste Update von iQUAVIS vorstellen zu dürfen! Das Werkzeug iQUAVIS hilft Ihnen, komplexe Entwicklungsprojekte mit Hilfe von Systems Engineering zu meistern. Mit seinen Komponenten Systemarchitektur und Projektmanagement verschafft Ihnen iQUAVIS den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. In der neuen Version gibt es ein paar sehr schöne Neuerungen, die Ihnen die Arbeit noch mehr erleichtern. Ein paar davon stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor. Datenaustauschformate Mit der Version 4.0 wurden die Möglichkeiten zur Werkzeugkopplung gestärkt. Das geht nun sowohl über unsere REST API als auch über das Konzept der OSLC (Open Services for Lifecycle Collaboration). OSLC (Open Services for Lifecycle Collaboration) Es erfordert großen Aufwand, Daten, die redundant in mehren Dateien projektübergreifend verwendet werden, durch Kopieren und Einfügen zu synchronisieren. Ein solcher manueller Schritt kann leicht Fehler zur Folge haben und Daten verfälschen. Aus diesen Grund hat sich das modellbasierte Systems Engineering entwickelt, kurz MBSE. iQUAVIS hat auf Basis des OSLC Konzeptes nun die Möglichkeiten geschaffen, sich mit anderen Werkzeugen automatisch zu verbinden. REST API Die REST API wurde gestärkt. Neben generellen Verbesserungen ist auch die Anbindung von Werkzeugen des Requirement Managements im Fokus gewesen, s.d. nun beispielsweise die Round Trip-Fähigkeit über ReqIF Datenaustausch stark profitiert: Der Anwender kann vorhandene Daten aktualisieren oder löschen, wenn er Daten zwischen DOORS und iQUAVIS importiert oder exportiert. Bei diesem Vorgang können Benutzer wahlweise den Befehl „gekennzeichnete DOORS Daten löschen“ ausführen oder weglassen. Transparenz bei der Zusammenarbeit Wenn Sie im Team an einem gemeinsamen Datensatz arbeiten, ist es wichtig zu erfahren, was in Ihrer Abwesenheit passiert ist. Veränderte Daten können von iQUAVIS im Worksheet nun automatisch farblich hervorgehoben und mit Zeitstempel gekennzeichnet werden. So ersparen Sie sich zeitaufwändige Kontrollen. Außerdem besteht die Möglichkeit, alle Änderungen ab einem beliebigen Datum anzeigen zu lassen. Dazu müssen keine zusätzlichen Verlaufsdaten gespeichert werden. Neue Abhängigkeitstypen und Visualisierung Ein neuer Abhängigkeitstyp „Abhängigkeit (Beziehung)“ ergänzt die bestehende „Abhängigkeit (Hierarchie)“. Durch zwei unterschiedliche Arten von Abhängigkeiten erweitern sich Ihre Möglichkeiten zur Modellierung und Analyse von Modellen (z. B. Kostenanalyse, Marktauswirkungen, etc.). Die Abhängigkeitstypen können als Bedingungen zum Extrahieren von Informationen genutzt werden, z. B. in Filtern und Arbeitsblättern. Die Funktion „Baum erweitern“ ermöglicht das Verfolgen der „Abhängigkeit (Beziehung)“. Funktionslinien aus den Blockdefinitionsdiagrammen können nun zusätzlich auch im Baum angezeigt werden. Die Darstellung der Abhängigkeitsbeziehungen kann im Menü aktiviert werden. Veränderte Daten im Arbeitsblatt markieren In diesem kurzen Video geben wir einen Einblick in iQUAVIS und wie Sie veränderte Daten im Arbeitsblatt markieren können: Christian Dr. BremerDr. Christian Bremer ist nicht nur Geschäftsführer bei Two Pillars, sondern auch Gründer. www.two-pillars.de/

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Honda modellbasierte Entwicklung

Modellbasierte Entwicklung und Traceability bei Honda – und iQUAVIS

Das Honda Automobile R&D Center begann 2008 mit der Forschung zur modellbasierten Entwicklung. Herr Hideyuki Adachi, verantwortlich für die Forschung und Entwicklung von Honda-Motoren, erklärt uns den Ansatz für die modellbasierte Entwicklung und wie er dabei auf das Werkzeug iQUAVIS gestoßen ist. „Technology Breakdown“ als Startschuss ins Systems Engineering Startpunkt für die modellbasierte Entwicklung bei Honda war die Etablierung des „Technology Breakdown“ – eine klassische Systems Engineering-Methode: Hierbei werden strukturiert Informationen über die einzelnen Funktionen und Leistungsanforderungen des Produkts zusammengetragen und mit den Designelementen gematcht, die die Anforderungen realisieren. Das matching erfolgt über explizit modellierte Beziehungen zwischen den Anforderungen und den Designelementen. „Bei der modellbasierten Entwicklung, die auf Leistungsanforderungen basiert, klären wir die relevanten Designelemente, bevor wir die notwendigen Elemente auswählen und ein Modell zur Verifizierung erstellen. Daher war dieser Technology Breakdown der erste wichtige Schritt“, erklärt Hideyuki Adachi. Wenn die modellbasierte Entwicklung realisiert wird, kann die Entwicklungsarbeit reibungslos von der vor- zur nachgeschalteten Seite des Entwurfs verlaufen. Unerwartete Nacharbeiten werden vermieden. Unser Hauptanliegen ist, Nacharbeiten zu reduzieren und mit weniger Personal das gleiche Ergebnis wie heute zu erzielen. Wenn wir dies realisieren, können wir unsere Ressourcen noch stärker der Grundlagenforschung und fortschrittlichen Technologieprojekten widmen – quasi das „Futter für morgen“. – Hideyiku Adachi, Mitglied bei INCOSE Hideyuki Adachi – Mitglied bei INCOSE – begann, die Methode des Technolgy Breakdown zu fördern. Dabei wurde ein Tabellenkalkulationstool für die Organisation von Anforderungen und Entitäten und ihrer Beziehungen verwendet. Das zog natürlich Akzeptanzprobleme mit sich – wenngleich die Methode selbst große Zustimmung fand. „Ganz gleich, wie sehr man mit dem Technology Breakdown fortfährt – es war schwierig, die Arbeitsabläufe im Verhältnis zu den Ergebnissen des Technology Breakdown zu betrachten. Es war auch schwierig, direkt das optimale Verifikationsverfahren ohne Nacharbeiten zu definieren.“ Es gibt hunderte von Elementen, die mit einer Anforderung verbunden sind. Die Entscheidung, was zuerst zu tun ist, hängt von erfahrenen Ingenieuren ab. Ein Ingenieur weiß, welche Technologie zu verwenden ist, was am besten zu tun ist und was zu welchem Zeitpunkt gut ist. Er sieht jedoch nicht alle Anforderungen des gesamten Produkts – was bei neuen Themenstellungen trotz Erfahrung Schwierigkeiten bereiten kann. Ein extremes Beispiel: ‚hohe Leistung, aber geringe Kraftstoffeffizienz‘ oder ‚geringes Gewicht, aber nicht langlebig‘ wird nicht zur Optimierung des gesamten Motors führen. Um dieses Problem zu lösen, brauchte Honda ein System, das die gesamten Beziehungen zwischen Entwurfselementen und Verifikationsverfahren von Anfang an erfasst: Stichwort „Traceability“. iQUAVIS Funktionen „Ich dachte ‚dass ist es, was wir brauchen‘, als ich iQUAVIS auf dem von ISID und iTiD consulting 2009 organisierten Seminar begegnete. Ich sah, dass das, was wir versuchten, in iQUAVIS realisiert ist.“ – Hideyiku Adachi iQUAVIS bietet Funktionen wie z.B. einen „Technology Breakdown Tree“, der die Beziehung zwischen Anforderungen und Designelementen beschreibt, ein „Functional Block Diagram“, das die logische Konsistenz zwischen den Funktionen zeigt, und eine „Korrelationsmatrix“, die die Stärke der Abhängigkeit zwischen korrelierten Elementen anzeigt. Es ist einfach, Probleme mit Hilfe dieser Funktionen zu identifizieren. Darüber hinaus sind patentierte analytische Technologien für die Untersuchung von Verfahren und die Erstellung von Zeitplänen hilfreich. Herr Adachi beschloss zunächst, einen Versuch mit iQUAVIS in der Entwicklung der Motorkalibrierung durchzuführen – dem arbeitsintensivsten Prozess. „Wir dachten, dass es einfach ist, in dieser Phase der Entwicklung Ergebnisse wie den arbeitsreduzierenden Effekt zu erzielen“, sagte Herr Adachi. Als Vorbereitung auf die Eingabe von Daten in iQUAVIS schloss sich iTiD Consulting Herrn Adachi und den Ingenieuren jeder Abteilung an und führte 5 Monate lang zweimal wöchentlich vierstündige Workshops zur Organisation von Informationen durch. „In dem Workshop definierten wir Beziehungen und den Grad der Abhängigkeit von allen Kombinationen von Anforderungen und Elementen, was mehr als mehrere tausend Knotenpunkte umfasste, als ein Werk des Technologiezusammenbruchs“, erinnert sich Herr Adachi, „iQUAVIS ermöglichte es uns, sofort zu wissen, welche Aufgabe und in welcher Reihenfolge wir arbeiten sollten und wie viel Zeit wir dafür benötigen. Darüber hinaus ermöglichte es uns iQUAVIS, die Auswirkungen der Investition zusätzlicher Ressourcen zu berechnen. Wenn zum Beispiel ein Problem gefunden wird, muss man wissen, wie lange die Neugestaltung dauern wird. Es ist möglich zu schätzen, dass es 11 Monate dauert, wenn die Aufgaben in serieller Reihenfolge ausgeführt werden, oder etwa 6 Monate, wenn Sie die Lieferung ohne Einschränkung der Ressourcen priorisieren. Da sie mit Aufträgen verbunden ist, ist diese Schätzung sehr genau und effektiv für die Entwicklung des Risikomanagements.“ Herr Adachi weist auf den Sinneswandel der Ingenieure hin, der nicht nur durch QUAVIS, sondern auch durch die Workshop-Erfahrungen herbeigeführt wurde. „Durch die Workshops haben wir die Fähigkeit erlangt, unsere Arbeit objektiv zu sehen. Um unsere Organisation wachsen zu lassen, müssen wir die gegenwärtige Situation objektiv bewerten und herausfinden, was als nächstes zu tun ist. Es hat vielleicht nicht so direkte Auswirkungen wie iQUAVIS, aber ich glaube, dass der Workshop auch einen großen Wert hatte, der uns eine objektive Perspektive brachte. Christian TschirnerSystems Engineering ist eine Lebensart – wer sie einmal kennt, kommt nicht von ihr los! Ich brenne dafür, das Engineering zu verändern. Weg von verwirrenden Lasten- und Pflichtenheften hin zu einer modellbasierten Spezifikation. Das hilft mir, viele Aufgaben eines Projekts besser zu bewältigen, mit Kollegen ein gemeinsames eindeutiges Systemverständnis zu bilden und immer die relevanten Aufgaben im Blick zu haben. Und außerdem: Ich bin überzeugt, dass innovative Geschäftsmodelle nur mit einem solchen Ansatz möglich werden: Smarte Services, Things that think, … Let’s go together! www.two-pillars.de/

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wrike schnittstelle iquavis

NEU: Wrike-Schnittstelle in iQUAVIS

Um dem rasanten, technologischen Fortschritt in der Produktentwicklung mechatronischer Systeme Rechnung zu tragen, gibt es in iQUAVIS nun eine Wrike-Schnittstelle. Wrike ist ein Online-Tool für Projektmanagement und Zusammenarbeit. Mit der neuen Schnittstelle ist das nahtlose Arbeiten in iQUAVIS und Wrike möglich. Wrike Projektmanagement und iQUAVIS Die Nachfrage nach flexiblen und individualisierten Produkten steigt. Die Folge: Die einzelnen Projekte werden immer komplexer. Gleichzeitig sind sie oft stark untereinander vernetzt. Damit diese Projekte erfolgreich abgeschlossen werden können, muss Transparenz über das technische System herrschen und sich auch zugunsten der Mitarbeiter in einer klaren Organisation ihrer Aufgaben widerspiegeln. Damit wird die flexible und effektive Zusammenarbeit vom Vertrieb über die Entwicklungsabteilung bis hin zum Service zur wichtigen Managementaufgabe. Eine besondere Herausforderung ist dabei die integrative Betrachtung von Technologie und Projekt. Vor diesem Hintergrund hat ISID eine Schnittstelle zu Wrike entwickelt: Dadurch gelingt nicht nur die Integration von Produktspezifikation und Projektmanagement, wie von iQUAVIS bislang ausgelegt, sondern auch der Schulterschluss mit der feingliedrigen Arbeitsorganisation der individuellen Projektressourcen. Dabei stechen für den Mitarbeiter bspw. die Aufgabenverwaltung und Time-Tracker hervor, genauso wie z.B. die Möglichkeit für Diskussionen per Chat und eine Dokument-Kollaboration. Während mit iQUAVIS also das Produkt spezifiziert und das Gesamtprojekt geplant und gesteuert wird, unterstützt Wrike auf individueller, operativer Arbeitsebene. Diese Kombination bietet sich gerade für Unternehmen an, die nicht auf komplexe IT-Landschaften setzen, sondern die methodische Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter stärken wollen. Vorteile der Kombination aus iQUAVIS und Wrike für Ingenieure Die Kombination von iQUAVIS und wrike bietet einige Vorteile, die wir im Folgenden vorstellen. Vollständige Nachverfolgbarkeit von Aufgaben und Projektergebnissen iQUAVIS erstellt dank Abgleich von Zeitplänen und Ressourcen den optimalen Entwicklungsplan. Mit iQUAVIS-Wrike wird diese Information in die tägliche persönliche Arbeit integriert. Sämtliche Fortschritte werden anschließend von iQUAVIS wiederverwendet. Die nahtlose Verbindung zwischen dem Gesamtplan und der persönlichen Arbeit ermöglicht ein flexibles und effizientes Projektmanagement. Fließende Team-Zusammenarbeit und mobile Working Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und einem gerätekompatiblen Cloud-Service ist es möglich, unabhängig von Standort und Nutzungsumgebung, praktisch und leicht mit Personen in verschiedenen Abteilungen zu kommunizieren ohne Informationen zu verlieren. Neben der Verbesserung der betrieblichen Effizienz in den Design- und Entwicklungsabteilungen werden damit Arbeitsweisen wie z.B. Mobile Working gefördert. Ausblick Während iQUAVIS bislang maßgeblich bei vielen japanischen Unternehmen eingesetzt wird, ist Wrike™ eine globale Kollaborationsplattform, die von mehr als 20.000 Unternehmen weltweit eingesetzt wird. iQUAVIS-Wrike als eine Projektmanagement-Lösung für die Fertigungsindustrie wird bereits von etwa 100 großen Fertigungsunternehmen zur Visualisierung von groß angelegten und komplexen Produktentwicklungsprozessen eingesetzt. ISID wird seine Softwarelösungen für die Produktentwicklung, einschließlich iQUAVIS, weiter stärken und ausbauen, um die Unternehmensinnovation in der Fertigungsindustrie zu unterstützen. Christian Dr. BremerDr. Christian Bremer ist nicht nur Geschäftsführer bei Two Pillars, sondern auch Gründer. www.two-pillars.de/

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parallelisierung der entwicklung

Parallelisierte Entwicklung mit iQUAVIS

Eine parallelisierte Entwicklung ist die Lösung für kürzere Entwicklungszyklen, die Entwickler heute auf die Probe stellen: Die Zahl an Abhängigkeiten innerhalb mechatronischer Systeme steigt. Aber wie kann das funktionieren? Um diese Frage geht es in diesem Beitrag. Wir stellen vor, wie Sie von der sequenziellen zur parallelisierten Bearbeitung von Entwicklungsprojekten umstellen – mit dem Systems Engineering Werkzeug iQUAVIS. Voraussetzungen für die Parallelisierung der Entwicklung Sequenzielles Arbeiten ist heute nur noch in Ausnahmefällen möglich. Gewerke sauber abzuschließen und in einem Handshake mit der nächsten Projektphase zu synchronisieren, ist aufgrund von mangelnder Zeit kaum möglich. Fast zwangsweise wird dadurch versucht, die Projektarbeit zu parallelisieren. Auch technisch ist es eigentlich nahezu unmöglich, Gewerke nacheinander abzuarbeiten – da gerade das mechatronische Zusammenspiel der einzelnen Elemente dauerhaft beim Voranschreiten des Projekts berücksichtigt werden muss. Trotzdem werden im Rahmen der Parallelisierung erzwungene Wartezeiten und Nacharbeit kostspielig für das Projekt. Für die Parallelisierung der Entwicklung fehlt es jedoch an geeigneten Hebeln für eine gute Kommunikation, Kooperation und vor allem einem gemeinsamen Gesamtsystemverständnis. Wie aber sieht ein einfacher methodischer Ansatz aus, der genau hier weiterhilft? Das Fraunhofer IEM hat einen solchen Ansatz entwickelt, der nun zusammen mit Two Pillars GmbH auf Basis von iQUAVIS diese Voraussetzungen schafft. Kommunikation Um eine Kommunikation aller Disziplinen gewährleisten zu können, muss eine ausreichende Darstellung der einzelnen Systembestandteile existieren. Dies bedeutet, Anforderungen, Funktionen und Systemkomponenten in einer einheitlichen Form zu visualisieren. So besteht anschließend eine Grundlage, um mit anderen Gewerken zu kommunizieren – und das von Projektbeginn an. Kooperation Um die Kooperation umzusetzen müssen die Gewerke anschließend Ihre Systembestandteile untereinander verknüpfen. Abhängigkeiten untereinander sind zu identifizieren und festzuhalten werden. So bildet sich ein großes Gesamtbild über die Grenzen des eigenen Gewerks hinaus, das die Wirkbeziehungen nachvollziehbar werden lässt – schon lange bevor Werkzeuge wie CAD o.ä. zum Einsatz kommen. Gemeinsames Systemverständnis Hier wird schon klar: ein gemeinsames Bild des zu entwickelnden Systems umfasst sämtliche Disziplinen, d.h. niemand in der Entwicklung wird außen vorgelassen. Vom Vertrieb bis hin zur Produktion, alle Bereiche tragen maßgeblich zum Projekterfolg bei Vollständigkeit, permanente Dokumentation und Testbarkeit werden damit zu Erfolgsfaktoren. Transparenz und Rückverfolgbarkeit Hier wird schon klar: ein gemeinsames Bild des zu entwickelnden Systems umfasst sämtliche Disziplinen, d.h. niemand in der Entwicklung wird außen vorgelassen. Vom Vertrieb bis hin zur Produktion, alle Bereiche tragen maßgeblich zum Projekterfolg bei Vollständigkeit, permanente Dokumentation und Testbarkeit werden damit zu Erfolgsfaktoren. Parallelisierte Entwicklung in der Praxis Der Erfolgsfaktor für die parallelisierte Entwicklung ist eine Mischung aus Brainstorming und Erfahrung – gepaart mit solider Methodik. Hier bieten sich zu Projektbeginn sogenannte Baumdarstellungen an: Anforderungen werden hierarchisch in Bäumen modelliert, ebenso Funktionen und Komponenten. Hiermit wird ein grundlegender Überblick über das Projekt geschaffen. Die Wirkbeziehungen werden auf der Ebene der Komponenten definiert. So entsteht eine mechatronische Zeichnung, die nicht nur die gewollten Wirkbeziehungen darstellt, sondern hilft, unerwünschte Faktoren zu identifizieren und ihre Auswirkungen zu bestimmen. Üblicherweise werden solche Tätigkeiten zu Beginn eines Projekts durchgeführt, also in der Konzept- und Spezifikationsphase. So ist mit Beginn der eigentlichen Entwicklungsphase das gemeinsame Systemverständnis gesichert, da die mechatronische Zeichnung jederzeit eine „baseline“ für Abstimmungen darstellt. Änderungen und Auswirkungen können leicht verstanden werden – ein echter Mehrwert für die erfolgreiche parallelisierte Entwicklung! Quantifizierbarer Nutzen durch die Parallelisierung der Entwicklung mit iQUAVIS Das bedeutet für Ihre Projekte: Die Zeit bis zum Markteintritt des Produktes wird durch die parallelisierte Arbeit drastisch reduziert, unnötige Doppelarbeit in den Teams vermieden, und damit die Möglichkeit geschaffen, sich neuen und spannenden Zusatzprojekten zu widmen. Mehr zum Thema erfahren Sie auch in unseren Anwendungsbeispielen: Parallelisierung der Entwicklung. Christian Dr. BremerDr. Christian Bremer ist nicht nur Geschäftsführer bei Two Pillars, sondern auch Gründer. www.two-pillars.de/

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MBSE Software iQUAVIS

So meistern Sie mechatronische Projekte mit MBSE

Kennen Sie das? Sie schreiben in einem klassischen Textverarbeitungsprogramm ein Kundenangebot. Sie geben eine Struktur vor, in der alle bekannten Informationen gesammelt werden. Doch schnell wird es unübersichtlich. Ihr Entwicklungsprojekt hängt zwischen Anforderung und Management, und es kommt zu schwer identifizierbaren Widersprüchen. Als Ingenieur laufen Sie den Informationen hinterher und bemühen sich in mühseliger Kleinarbeit, Anforderungen, Lösung und Kosten zu erfassen. Mit MBSE und der passenden MBSE Software erleichtern Sie sich den Arbeitsalltag und sorgen für gut vorbereitete und laufende Projekte – gerade in der Entwicklung mechatronischer Projekte. Produktivität mit MBSE steigern Top-ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen mit den etablierten Herangehensweisen trotzdem immer wieder das Unmögliche – aber genau genommen doch nicht so schnell und nur mit viel Aufwand: Kommt dann der Auftrag, wird wieder von Null gestartet. Das Lastenheft wird aufgrund seiner Unübersichtlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes zur Last. Da häufig ein sog. Systemkonzept nicht explizit erstellt wurde, kommt es zu zeit- und kostenintensiven Abstimmungen, Nacharbeiten und schlimmstenfalls verspäteter Auslieferung – Überstunden häufen sich. Modellbasiertes Arbeiten in der frühen Projektphase kann hier die Produktivität steigern. Damit ist nicht die Simulation spezifischer Fragestellungen gemeint; Modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) führt je nach Ausgestaltung von Tag 1 an alle Aufgaben und alles Wissen rund um das Projekt zusammen und bereitet spezifische Anwendungen vor. Das heißt, auch die Simulation wird unterstützt und strukturiert geplant. Aber: Grundsätzlich wird im MBSE mit graphischen Herangehensweisen das Produkt spezifiziert und die notwendigen Ergebnisse des Entwicklungsprozesses erzeugt; z.B. FMEA oder das notwendige Parameterset für die Simulation – nur für alle verständlich. Damit das gelingt, bringen gute Systems Engineering-Werkzeuge die zwei Kernelemente erfolgreichen Engineerings zusammen: Systemarchitekturentwicklung und Projektmanagement, wie es z.B. das Werkzeug iQUAVIS ermöglicht. Dadurch werden eindeutige Anforderungen, aussagekräftige Pflichtenhefte, widerspruchsfreie Spezifikationen und eine barrierefreie Zusammenarbeit möglich. Gerade herausfordernde mechatronische Entwicklungsprojekte werden so regelrecht mit einem Booster versehen. MBSE Software iQUAVIS Viele MBSE-Werkzeuge stammen aus der Softwareentwicklung. Studien von der Fraunhofer-Gesellschaft haben gezeigt, dass dadurch große Anwendungsbarrieren aufgebaut werden. Solch neuartige Werkzeuge sollen unterstützen und nach einer kurzen Einarbeitungsphase sich wie selbstverständlich in den Prozess einfügen. In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung konnte gezeigt werden, dass iQUAVIS da anders aufgestellt ist; es kommt aus den maschinenbaulichen Anwendungsdomänen. Zusammengeflossen in iQUAVIS sind ursprünglich Werkzeuge aus den Bereichen Qualitäts-, Projekt- und Risikomanagement, also Themen, die gerade in der Mechatronikentwicklung essentiell sind. So ist es nicht verwunderlich, dass iQUAVIS für ISID Quality Visualisation steht. Bislang nur in Japan verfügbar – mit über 50.000 Installationen in wenigen Jahren – wird iQUAVIS seit Juli 2018 auch in der D-A-CH-Region über den Systems Engineering-Spezialisten Two Pillars GmbH vertrieben, mit einer Spezialisierung auf den Maschinen- und Anlagenbau. Kern von iQUAVIS ist eine einfache Systemmodellierung. Wie in einer Office-Anwendung können komplexe Produkte einfach und intuitiv modelliert werden – ohne die Untiefen der SysML oder anderer Modellierungssprachen zu verstehen. Im sogenannten Systemmodell sind die Anforderungen, die Struktur und das Verhalten des betrachteten Systems enthalten. Die verschiedenen Daten und Informationen sind miteinander verknüpft. Die Darstellung und Bearbeitung kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen – in Form von Diagrammen, Tabellen oder Matrizen. Durch die frühzeitige Modellierung von Produkthierarchien und Produktstrukturen – inklusive der notwendigen Zusammenhänge – wird auch das Projektmanagement möglich – Ressourceneinsatz, Nachverfolgung von Aufgaben, Issue-Tracking und Kommunikation ohne Umwege über andere Systeme. Arbeiten in der Cloud Immer wichtiger in der Zusammenarbeit wird dabei, dass Software in einer Cloud bereitgestellt wird. So kann überall und jederzeit auf wichtige Informationen zugegriffen werden – und auch aktuell. Für den europäischen Markt setzen sich immer mehr die Anwendungen von Microsoft durch: die „MS Azure Cloud“ – sie überzeugt durch ihre Kostenstruktur und höchste Sicherheitsanforderungen. Um nicht zu stark abhängig von der Bandbreite der Internetverbindung zu sein, sind vollständig cloudbasierte Lösungen nicht immer Mittel der Wahl. Ist die Software als „Cloud-Client-Konzept“ ausgelegt, können mit einem schlanken Client spezielle Operationen unterstützt werden. Prozesse und Datenspeicherung liegen in der Cloud, arbeiten ist aber dennoch möglich. Damit steht dank MBSE klaren und nachvollziehbaren Anforderungen von Tag 1 über das gesamte Projekt nichts mehr im Wege. Die Vorteile liegen auf der Hand: Viele Werkzeuge sind am Markt verfügbar. So leicht der Einsatz von Werkzeugen wie iQUAVIS ist, ganz ohne Unterstützung von außen kann es dennoch nicht komplett funktionieren. Grundsätzlich gilt, dass ein Thema wie MBSE nicht ohne externe Expertenbegleitung starten sollte – sich langfristig aber natürlich selbst steuern muss: Die Japaner sagen dazu: erst ichigan dann hitoridachi. Christian TschirnerSystems Engineering ist eine Lebensart – wer sie einmal kennt, kommt nicht von ihr los! Ich brenne dafür, das Engineering zu verändern. Weg von verwirrenden Lasten- und Pflichtenheften hin zu einer modellbasierten Spezifikation. Das hilft mir, viele Aufgaben eines Projekts besser zu bewältigen, mit Kollegen ein gemeinsames eindeutiges Systemverständnis zu bilden und immer die relevanten Aufgaben im Blick zu haben. Und außerdem: Ich bin überzeugt, dass innovative Geschäftsmodelle nur mit einem solchen Ansatz möglich werden: Smarte Services, Things that think, … Let’s go together! www.two-pillars.de/

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